Pelosi has not only visited Assad as a part of "upgrading him" on the international scene. Also has she brought him an Israeli peace offer which he agreed on as basis for soon peace talks. If Bush was even against her visit, does this mean total incoherence in US foreign policy?
(translated the firts part, the rest is in German)
"US House president Nancy Pelosi transferred an Israeli peace offer to Syria's president Assad. According to Pelosi, Assad signaled his willingness to negotiations along those lines immediately.
...
Bush claimed she would damage US policy with her visit..."
(translated the firts part, the rest is in German)
"US House president Nancy Pelosi transferred an Israeli peace offer to Syria's president Assad. According to Pelosi, Assad signaled his willingness to negotiations along those lines immediately.
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Bush claimed she would damage US policy with her visit..."
Die Präsidentin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, hat Syriens Präsident Assad ein Angebot Israels zu Friedensgesprächen übermittelt. Pelosi zufolge signalisierte Assad umgehend seine Bereitschaft zu entsprechenden Verhandlungen.
Damaskus - Die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, hat bei ihrem Syrien-Besuch ein Angebot Israels zu Friedensgesprächen übermittelt. Eine entsprechende Botschaft des israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert habe sie bei ihrem Treffen mit Syriens Präsident Baschar al-Assad überreicht, sagte Pelosi heute in Damaskus. Assad habe ihr gegenüber seine Bereitschaft zu entsprechenden Verhandlungen versichert.
Die demokratische Spitzenpolitikerin sprach anschließend von einer guten Unterredung. Bei dem Treffen sei es um die Friedensbemühungen im Nahen Osten gegangen. Sie habe auch die Unterstützung Syriens für die radikal-islamische Hamas und Hisbollah angesprochen, sagte Pelosi.
Pelosi setzte sich als führende US-Oppositionspolitikerin mit ihrem Syrien-Besuch über Kritik von US-Präsident George W. Bush hinweg. Bush hatte Pelosi vorgeworfen, mit ihrer Syrien-Reise der Außenpolitik der USA zu schaden. Der Präsident plädiert für eine Isolierung Syriens wegen dessen angeblicher Unterstützung von Extremisten und anti-demokratischen Kräften in der Region.
Bush ist gegen Pelosi-Besuch
Zugleich bekräftigte Bush seine Vorwürfe gegen Syrien, wonach das Land Extremisten finanziere, zu wenig gegen das Eindringen von Aufständischen in den Irak unternehme und die anti-demokratischen Kräfte im Libanon sowie den Palästinensergebieten unterstütze.
Pelosi wies die Kritik des Weißen Hauses zurück. Ziel des Besuches sei vielmehr, einen Dialog anzukurbeln und Einfluss auf die syrische Politik zu nehmen. Ihre Delegation ist die ranghöchste amerikanische in Syrien seit der Verschlechterung der bilateralen Beziehungen vor vier Jahren.
Syrische Regierungsvertreter erklärten, die Führung in Damaskus wolle den USA grundsätzlich zu einem "ehrenhaften Rückzug" aus dem Irak verhelfen. Im Gegenzug müsse die US-Regierung aber den Druck auf Israel erhöhen, damit Israel die seit 40 Jahren besetzten Golanhöhen wieder verlasse. In syrischen Staatsmedien wurde der Besuch von Pelosi begrüßt.
Israels Regierungschef Olmert hatte zuletzt im Dezember erklärt, er wünsche sich Friedensgespräche mit Syrien. Als Bedingung nannte Olmert allerdings, dass Syrien seine Kontakte zu Iran und die Unterstützung für Hamas und Hisbollah beende. Assad hatte wiederholt die Überzeugung geäußert, ohne sein Land sei ein Frieden im Nahen Osten nicht möglich. Israel hatte er deswegen zum Dialog mit Syrien aufgefordert.
Zuletzt hatte Bush mehrfach US-Außenministerin Condoleezza Rice in den Nahen Osten geschickt, um den Friedensprozess wieder anzukurbeln. Eine Annäherung zwischen Syrien und Israel hatten die Reisen jedoch nicht gebracht.
Damaskus - Die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, hat bei ihrem Syrien-Besuch ein Angebot Israels zu Friedensgesprächen übermittelt. Eine entsprechende Botschaft des israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert habe sie bei ihrem Treffen mit Syriens Präsident Baschar al-Assad überreicht, sagte Pelosi heute in Damaskus. Assad habe ihr gegenüber seine Bereitschaft zu entsprechenden Verhandlungen versichert.
Die demokratische Spitzenpolitikerin sprach anschließend von einer guten Unterredung. Bei dem Treffen sei es um die Friedensbemühungen im Nahen Osten gegangen. Sie habe auch die Unterstützung Syriens für die radikal-islamische Hamas und Hisbollah angesprochen, sagte Pelosi.
Pelosi setzte sich als führende US-Oppositionspolitikerin mit ihrem Syrien-Besuch über Kritik von US-Präsident George W. Bush hinweg. Bush hatte Pelosi vorgeworfen, mit ihrer Syrien-Reise der Außenpolitik der USA zu schaden. Der Präsident plädiert für eine Isolierung Syriens wegen dessen angeblicher Unterstützung von Extremisten und anti-demokratischen Kräften in der Region.
Bush ist gegen Pelosi-Besuch
Zugleich bekräftigte Bush seine Vorwürfe gegen Syrien, wonach das Land Extremisten finanziere, zu wenig gegen das Eindringen von Aufständischen in den Irak unternehme und die anti-demokratischen Kräfte im Libanon sowie den Palästinensergebieten unterstütze.
Pelosi wies die Kritik des Weißen Hauses zurück. Ziel des Besuches sei vielmehr, einen Dialog anzukurbeln und Einfluss auf die syrische Politik zu nehmen. Ihre Delegation ist die ranghöchste amerikanische in Syrien seit der Verschlechterung der bilateralen Beziehungen vor vier Jahren.
Syrische Regierungsvertreter erklärten, die Führung in Damaskus wolle den USA grundsätzlich zu einem "ehrenhaften Rückzug" aus dem Irak verhelfen. Im Gegenzug müsse die US-Regierung aber den Druck auf Israel erhöhen, damit Israel die seit 40 Jahren besetzten Golanhöhen wieder verlasse. In syrischen Staatsmedien wurde der Besuch von Pelosi begrüßt.
Israels Regierungschef Olmert hatte zuletzt im Dezember erklärt, er wünsche sich Friedensgespräche mit Syrien. Als Bedingung nannte Olmert allerdings, dass Syrien seine Kontakte zu Iran und die Unterstützung für Hamas und Hisbollah beende. Assad hatte wiederholt die Überzeugung geäußert, ohne sein Land sei ein Frieden im Nahen Osten nicht möglich. Israel hatte er deswegen zum Dialog mit Syrien aufgefordert.
Zuletzt hatte Bush mehrfach US-Außenministerin Condoleezza Rice in den Nahen Osten geschickt, um den Friedensprozess wieder anzukurbeln. Eine Annäherung zwischen Syrien und Israel hatten die Reisen jedoch nicht gebracht.
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